Weedcraft
Achtung, hier wird gekocht – und zwar mit ordentlich Fuzz im Topf. Weedcraft verbinden fette Stoner-Doom-Riffs mit eingängigen Melodien und lassen sich dabei alle Zeit der Welt. Das 2014 im polnischen Puławy gegründete Quartett kommt ohne Gesang aus: Zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug übernehmen das Erzählen, während sich schwere Grooves langsam entfalten. Ihre Hausordnung lautet „Satan/Fuzz/Weed“ – wobei auch der Appetit nicht zu kurz kommt.
Mit Żur (2023), benannt nach der traditionellen polnischen Sauermehlsuppe, haben Weedcraft ihre Vorliebe für deftige Kost gleich zum Albumtitel gemacht. 2025 folgte die Split-Veröffentlichung Księgi Wieczyste mit Toń samt gemeinsamer Tour. Bühnen haben die vier unter anderem mit Weedeater, Church of Misery und Belzebong geteilt. Wer schwere Riffs gern lange auskosten möchte und zwischendurch eine Melodie zum Festhalten braucht, darf sich hier eine großzügige Portion abholen.